From Wikipedia_de - Reading time: 3 min| Spielerinformationen | |
|---|---|
| Spitzname | „Keke“ |
| Geburtstag | 19. Juni 1982 |
| Staatsbürgerschaft | |
| Körpergröße | 1,78 m[1] |
| Spielposition | Rechtsaußen |
| Wurfhand | links |
| Vereinsinformationen | |
| Verein | Karriere beendet |
| Vereinslaufbahn | |
| von – bis | Verein |
| 1998[1]–2005 | |
| Nationalmannschaft | |
| Spiele (Tore) | |
| 18 (?)[2] | |
| Stationen als Trainer | |
| von – bis | Station |
| 2011–2014 | |
| 2015–2018 | |
| 2018– | |
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Stand: 29. Oktober 2018 | |
Kerstin Reckenthäler (* 19. Juni 1982) ist eine deutsche Handballtrainerin und ehemalige Handballspielerin.
Kerstin Reckenthäler spielte ab ihrem 16. Lebensjahr beim DJK/MJC Trier. Anfangs lief sie für die Damenmannschaft in der 2. Bundesliga auf. Im Jahre 2000 stieg die Linkshänderin mit dem DJK/MJC Trier in die Bundesliga auf. In der Saison 2002/03 gewann sie die deutsche Meisterschaft.[2]
Im April 2003 wurde Reckenthäler am Knie operiert, wobei Knorpel transplantiert sowie ihre X-Beinstellung korrigiert wurde. Nachdem die Außenspielerin im Januar 2004 wieder mit dem Training begann, konnte sie nicht mehr schmerzfrei spielen.[3] Im Jahre 2005 beendete sie im Alter von 23 Jahren ihre Karriere.[4] Bis zu ihrem Karriereende bestritt sie 18 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft.
Reckenthäler gewann mit der deutschen Juniorennationalmannschaft sowohl bei der U-17-Europameisterschaft 1999 als auch bei der U-20-Weltmeisterschaft 2001 die Bronzemedaille.[5]
Reckenthäler absolvierte nach ihrem Karriereende eine Ausbildung zur B-Trainerlizenz. Zunächst war sie in Rheinland-Pfalz in der Landesauswahl sowie beim DHB-Stützpunkt in Trier als Trainerin tätig. Im Januar 2011 wurde sie Nachwuchstrainerin bei Bayer 04 Leverkusen.[6] Unter ihrer Leitung gewann die A-Jugend 2013 sowie 2014 die deutsche Meisterschaft und die 2. Damenmannschaft stieg in die 3. Liga auf. Nachdem Reckenthäler in der Saison 2014/15 pausierte, kehrte sie zu Bayer 04 Leverkusen zurück.[2] 2016 und 2017 belegte die A-Jugend unter ihrer Führung jeweils den zweiten Platz bei den deutschen Meisterschaften.[7][8][9] Im Mai 2017 absolvierte sie zudem erfolgreich die deutsche A-Trainerlizenz.[10][11] Unter ihrer Leitung gewann Leverkusen 2018 die deutsche A-Jugendmeisterschaft.[12] Anschließend war Reckenthäler nicht mehr als Trainerin im Nachwuchsbereich tätig und wurde Co-Trainerin der Bundesligamannschaft. Von diesem Amt trat sie im August 2018 zurück.[13] Ende Oktober 2018 übernahm sie den Drittligisten HSV Solingen-Gräfrath.[14] Ende April 2019 konnte der HSV Solingen-Gräfrath unter der Führung von Kerstin Reckenthäler den Westdeutschen Meistertitel perfekt machen und damit den Aufstieg in die 2. Bundesliga realisieren.[15] Nach vier Jahren in Liga 2 stieg sie in der Saison 22/23 in die 1. Bundesliga auf und führte damit ihr Team innerhalb von 5 Jahren von Liga 3 in Liga 1.
Reckenthäler arbeitet als Sportlehrerin.[16]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Reckenthäler, Kerstin |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Handballspielerin und -trainerin |
| GEBURTSDATUM | 19. Juni 1982 |