Montady (okzitanisch: Montadin) ist eine französische Gemeinde mit 4020 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2022) im Département Hérault in der Region Okzitanien. Sie gehört zum Arrondissement Béziers und zum Kanton Cazouls-lès-Béziers. Die Einwohner werden Montadynois genannt.
Blick auf Montady
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Montady liegt etwa acht Kilometer südwestlich von Béziers. Umgeben wird Montady von den Nachbargemeinden Maureilhan im Norden und Nordwesten, Béziers im Osten und Nordosten, Colombiers im Süden und Südosten, Poilhes im Südwesten sowie Capestang.
Auf der Grenze zur Nachbargemeinde Colombiers liegt der Étang de Montady, die Reste einer früheren Mittelmeerlagune, die im Mittelalter durch ein Drainagesystem trockengelegt wurde. Der Bereich wird als Site pittoresque eingestuft.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Nach der Inschrift des Priesters Othia wurde 455 in Montady eine Basilika errichtet.
Bevölkerungsentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Jahr
1962
1968
1975
1982
1990
1999
2006
2017
Einwohner
695
911
1310
1635
2070
2533
3681
3935
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Kirche Saint-Géniès
Kirche Saint-Géniès
Schloss La Tour
Turm von Montady aus dem 12. Jahrhundert
Étang Montady, 1974 als Monument historique klassifiziert, zwischen 1248 und 1268 angelegt.
Turm von Montady
Gemeindepartnerschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Mit der belgischen Gemeinde Paliseul in Wallonien besteht seit 1992 eine Partnerschaft.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Commons: Montady – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien