Hauff hat Kunst, Physik und Systematische Musikwissenschaft in Braunschweig studiert.[3] Nach einem Jahr Studium kehrte sie zurück in ihre Heimatstadt Hamburg und begann, regelmäßig im Golden Pudel Club aufzulegen.[2] In Hamburg lernte sie den britischen Musiker Darren „Actress“ Cunningham kennen, als sie als Support für ihn spielte. Auf seinem Label Werkdiscs (gehört zu Ninja Tune) erschien 2013 ihre erste EP, Actio Reactio.[4][5][6]
2015 kam ihr Debütalbum Discreet Desires, ebenfalls bei Werkdiscs, heraus, nachdem sie zuvor auch bei anderen Labels veröffentlicht hatte.[7] Das Album erreichte Platz 19 auf der Liste der „20 besten EBM- und Elektro-Alben 2015“ des Rolling Stone.[8][9]
2017 war sie die erste weibliche Gewinnerin des „Essential Mix of the Year“ von BBC Radio 1.[10]
2018 veröffentlichte Hauff ihr zweites Album, Qualm, bei Ninja Tune. Qualm stieß auf ein breites Medienecho. Hauff wurde z. B. „Künstlerin der Woche“ beim Musikexpress und die Zeit war verwundert, dass eine so junge Musikerin sich für die „schmutzige Klangwelt des Technounderground früherer Tage“ interessiert. In der Spex wurde das Album als „mutig, ungeschönt, düster, grobkörnig“ bezeichnet, und sogar der Spiegel berichtete über den „Shootingstar der deutschen Technoszene“.[11][12][13][14]
↑Thomas Venker: Helena Hauff ist eben Helena Hauff! In: Kaput – Magazin für Insolvenz & Pop. Verlagshaus Kaput, 3. September 2015, abgerufen am 9. Februar 2019.