Er war von 1260 bis 1309 Rektor am geistlichen Stift St. Gangolf in der Bamberger Vorstadt Theuerstadt.
Hugo verfasste lateinische Schriften zum Gebrauch für Prediger, Heiligenbiografien und ein Verzeichnis alt- und mittellateinischer Autoren.
Sein Hauptwerk ist das zwischen 1296 und 1313 entstandene Epos Der Renner. Das 24.600 Verse umfassende Werk ist das umfangreichste Lehrgedicht in deutscher Sprache und in mehreren Handschriften überliefert und vielfach bearbeitet.
G. Schweikle: Hugo von Trimberg, in: Verfasserlexikon. 2. Auflage (VL²). Bd. 4, S. 268–282 (Korrekturen in Bd. 11, S. 698 f.).
Angelika Strauß (Hg.): Das „Solsequium“ des Hugo von Trimberg. Eine kritische Edition. Wiesbaden 2002 (= Wissensliteratur im Mittelalter; Bd. 39).
Rudolf Kilian Weigand: Der „Renner“ des Hugo von Trimberg. Überlieferung, Quellenabhängigkeit und Struktur einer spätmittelalterlichen Lehrdichtung. Wiesbaden 2000, ISBN 3-89500-202-X (= Wissensliteratur im Mittelalter; Bd. 35).
Rudolf Kilian Weigand: Halbritter und Schildknechte. Zur Kategorisierung und Illustrierung sozialer Randgruppen im „Renner“ des Hugo von Trimberg. In: Hans-Jochen Schiewer und Karl Stackmann (Hrsg.): Die Präsenz des Mittelalters in seinen Handschriften. Ergebnisse der Berliner Tagung in der Staatsbibliothek zu Berlin–Preußischer Kulturbesitz, 6. – 8. April 2000, Tübingen 2002, S. 83–105.
Hugo von Trimberg – Der Renner. Ausgewählt, erläutert und ins Neuhochdeutsche übersetzt von Horst Miekisch. Weiß, Bamberg 2021, ISBN 978-3-940821-84-3.