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Tengern Gemeinde Hüllhorst
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| Koordinaten: | 52° 15′ N, 8° 42′ O |
| Höhe: | 75 m ü. NHN |
| Fläche: | 6,13 km² (mit Huchzen) |
| Einwohner: | 1992 (31. Dez. 2022)[1] |
| Bevölkerungsdichte: | 325 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. Januar 1973 |
| Postleitzahl: | 32609 |
| Vorwahl: | 05744 |
Ortsteile der Gemeinde Hüllhorst
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Tengern ist ein Ortsteil der Gemeinde Hüllhorst in Nordrhein-Westfalen und gehört zum Kreis Minden-Lübbecke. Ortsvorsteher ist seit 2014 Karl-Heinz Kröger (CDU).
Am 10. März 1151 bestätigte Bischof Bernhard I. von Paderborn dem „St. Marienstift auf dem Berge bei Herford“, dass die Herforder Äbtissin Godesti Güter aus verschiedenen Orten, unter anderem auch „Thinighe“, dem Kloster übertragen hat. Diese Urkunde des Bischofs liegt als beglaubigte Abschrift von Ende des 14. Jahrhunderts dem Staatsarchiv Münster vor und ist die erste bekannte Erwähnung Tengerns.
Tengern gehörte vom Hochmittelalter bis 1648 zum Hochstift Minden, welches dann als weltliches Fürstentum Minden an Brandenburg-Preußen fiel. Kirchlich gehörte der Ort zum Kirchspiel Schnathorst, verwaltungsmäßig seit dem 16. Jahrhundert zur Vogtei Schnathorst im Amt Reineberg des Fürstentums Minden.
Am frühen Nachmittag des 26. April 1726 löste ein 16-jähriger Junge einen Großbrand aus. 42 der 46 in Tengern vorhandenen Häuser wurden zerstört, darunter 17 Wohnhäuser und das erst 1720 erbaute Schul- und Bethaus, welches schließlich 1728/29 wiederaufgebaut wurde.
Von 1807 bis 1810 gehörte Tengern zum Kanton Reineberg des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie Schnathorst im Kanton Quernheim des Arrondissements Minden im Departement der Oberen Ems.[2] 1813 kam Tengern wieder zu Preußen, das den Ort 1816 dem Kreis Bünde und 1832 dem Kreis Lübbecke zuteilte. 1844 wurde Tengern als politische Gemeinde dem neu gegründeten Amt Schnathorst (später Amt Hüllhorst) zugeordnet. Im Jahr 1906 wurde die Gemeinde Huchzen durch Ausgliederung aus Tengern (193 ha) neu gebildet.[3][4]
Am 1. Januar 1973 ging Tengern in der neuen Gemeinde Hüllhorst auf.[5] Im Jahr 1974 wurde die CDU-Ortsunion gegründet. Im Verlauf des Jahres 1976 wurden Straßennamen und neue Hausnummern eingeführt. Mit der Gebietsreform wurde die Gemeinde Huchzen wieder dem Ortsteil Tengern zugeordnet, es fand also in gewisser Weise ein Wiedervereinigung statt. Tengern konnte dadurch sein Gebiet von 4,2 auf 6,13 km² um rund 50 Prozent vergrößern. Die durchschnittliche Einwohnerdichte hingegen verringerte sich von 400 auf rund 292 Einw./km².
Maifeier der Dorfgemeinschaft in Tengern: Seit 1950 feiert die Dorfgemeinschaft in Tengern den Ersten Mai. Als Ausrichter wechseln sich im Zwei-Jahres-Takt die Löschgruppe Tengern der Freiwilligen Feuerwehr Hüllhorst und der Sportverein TuS Tengern ab. Die traditionelle Maifeier steht jedes Jahr unter einem anderen Motto.
| Jahr und Motto | Jahr und Motto |
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In Tengern treffen sich die Landesstraßen 773 (Löhner Str.) und 803 (Tengerner Str.). An der Kreuzung Löhner Str./Westerbach gibt es eine Lichtzeichenanlage.
In Tengern befindet sich eine Grundschule.
Vor Ort organisiert der CVJM Jugendarbeit.[6] Gelegentlich wird zu Thomasmessen eingeladen. Die Gemeinde war in der offenen Phase eingeladen, sich an verschiedenen Stationen mit dem „Kreuz“ zu befassen.[7]