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Volker Hess (* 9. Januar 1962 in Peiting) ist ein deutscher Mediziner.[1] Er ist Professor für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin an der Charité in Berlin und Direktor am dort angesiedelten Institut für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin der Charité.[2]
Hess studierte Humanmedizin und Philosophie an den Universitäten Berlin und Konstanz. 1992 promovierte wurde er mit einer Arbeit über die medizinische Semiotik[3] promoviert. Am 1. Oktober 1992[4] wurde Hess wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Medizin der Freien Universität und habilitierte 1999 im Fach Geschichte und Theorie der Medizin. Im Sommer 2003 folgte der Ruf auf den Lehrstuhl für Geschichte der Medizin an der Humboldt-Universität (Nachfolge Peter Schneck). Seit Sommer 2004 ist Volker Hess Direktor des Instituts.[5]
Hess ist Autor zahlreicher Originalarbeiten in Zeitschriften und Sammelbänden sowie Verfasser mehrerer Monographien und Lehrbuchtexte. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Geschichte medizinischer Praktiken und Techniken im 19. und 20. Jahrhundert, die Geschichte biologischer Arzneimittel und Arzneimittelregulation sowie die Kulturgeschichte der Psychiatrie. Hess beschäftigte sich mit der klinischen Arzneimittelforschung in der DDR oder der Geschichte von Krankenakten, Lepraschauzettel und Impfbescheinigungen, forensischen Gutachten und fachärztlichen Expertisen.[6][7]
Hess ist
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hess, Volker |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Mediziner und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 9. Januar 1962 |
| GEBURTSORT | Peiting |